Fragen und Antworten zum Geldspielgesetz
Wenn Sie beispielsweise Ihren Lottogewinn in den Kauf von Immobilien investieren und daraus Mieteinnahmen erzielen, müssen Sie diese Mieteinnahmen versteuern. Deutsche und österreichische Spieler können aber ganz beruhigt spielen, während Schweizer Spieler ihre Gewinne versteuern müssen – abhängig vom entsprechenden Kanton. Online Casinos sind vielerseits beliebt, da sie anders aufgebaut sind als Spielbanken. Ob man nun die Glücksspielsteuer in Deutschland, österreich oder der Schweiz anschauen will, wir zeigen, worauf man achten muss und wie viel man an den Staat abgeben werden muss. Lottogewinne sind steuerfrei Wer “Glück im Spiel” hat bzw.
- Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes über Geldspiele (BGS) und dem Wegfall des ehemaligen Lotteriegesetzes wurde eine Anpassung von Art. 1 Abs.
- Natürlich gibt es auch bei dem Umsatzsteuergesetz ausnahmen, nachdem man bestimmte Gewinne versteuern muss und seinen Gewinn nicht komplett behalten kann.
- Entscheidend in allen drei DACH-Ländern ist, dass nur seriöse und lizenzierte Anbieter genutzt werden dürfen.
- Festgelegt wurde darüber hinaus, dass auf die Einsätze bei Glücksspielen in Online-Casinos ein Steuersatz von 5,3 Prozent erhoben wird – ebenso hoch ist der Steuersatz bei Sportwetten.
- Nach dem Gesetz müssten Gewinne beim Zoll angemeldet werden.
Gewinne aus ausländischen Lotterien und Geschicklichkeitsspielen zur Verkaufsförderungen sind unabhängig des Betrags immer vollumfänglich steuerbar. F BGS Lotterien, Sportwetten und Pokerturniere, die weder automatisiert noch interkantonal noch online durchgeführt werden (Kleinlotterien, lokale Sportwetten, kleine Pokerturniere). Grossspiele sind Lotterien, Sportwetten und Geschicklichkeitsspiele, die automatisiert oder interkantonal oder online durchgeführt werden (Artikel 3 Bst. e BGS). Je nach Spielart gelten unterschiedliche Bestimmungen bezüglich der Steuerbarkeit der daraus erzielten Gewinne. Demnach können die Kunden in der Schweiz nur die staatlichen lizenzierten Casinos, Buchmacher und dergleichen nutzen.
Geschicklichkeitsspiele sind Geldspiele, bei denen der Spielgewinn ganz oder überwiegend von der Geschicklichkeit der spielenden Person abhängt (Art. 3 Bst. d BGS). Sportwetten sind Geldspiele, bei denen der Spielgewinn abhängig ist von der richtigen Vorhersage des Verlaufs oder des Ausgangs eines Sportereignisses (Art. 3 Bst. c BGS). Dabei können die Spieler auf verschiedene Ergebnisse verschiedener Sportveranstaltungen wetten und erhalten Gewinne basierend auf dem Ergebnis. Automatenspiele sind im Wesentlichen Maschinen, die mit Symbolen gefüllt sind und verschiedene Arten von Einsätzen akzeptieren. Wenn bestimmte Kombinationen oder Reihenfolgen an Symbolen auftreten, gewinnt der Spieler einen Preis. Die Schweizer Bevölkerung hat eine lange Tradition an Glücksspielen, die durch die Legalisierung von Spielautomaten im Jahr 1993 erst richtig Fahrt aufgenommen haben.
Nachdem er jahrelang selbst in Spielbanken goodman casino bonus und Online-Casinos gespielt hat, hat Fabian im Jahr 2022 Casinospieler.ch gegründet. Zusammen mit seinem Team gibt er hier sein Wissen an Schweizer Spieler weiter. Und wie ist es bei Geldspielen im privaten Freundes- oder Kollegenkreis?
Ob in Casinos, bei Lotterien oder Online-Spielen – das Angebot ist vielfältig. Doch wie in anderen Ländern unterliegt das Glücksspiel strengen Regelungen. Diese Vorschriften sollen vor allem Betrug verhindern und die Spieler schützen.
Beobachter-Abonnentinnen und ‑Abonnenten erhalten im Merkblatt «Geldspiele» die Antworten. Auch sonst ist die Teilnahme an solchen Spielen nicht zu empfehlen. Man riskiert zum Beispiel, dass ein unseriöser Veranstalter die persönlichen Daten missbraucht– inklusive Kreditkartenangaben. Live-Wetten für Sportspiele sind beliebt, aber nicht immer seriös. Für Tippspiele gibt es in der Schweiz klare Regeln und Grenzen – auch für private. Spielbanken und Online-Casinos sind erst ab 18 Jahren zugänglich.
Ibis und j DBG sowie der Spieleinsätze für die Online-Teilnahme an Spielbankenspielen nach 24 Bst. Ibis DBG mit dem Ausgleich der kalten Progression jeweils angepasst. Iter DBG sind Gewinne aus nach dem BGS zugelassenen Kleinspielen steuerfrei. Bezüglich der Steuerbarkeit von Gewinnen aus Geldspielen sind die §§ 25 und 26 StG sowie Artikel 24 DBG massgebend. In den Ziffern 3.2 bis 3.5 sind die geltenden steuerlichen Bestimmungen aufgeführt.
Der Einkommenssteuer unterliegende Naturalgewinne (vgl. Ziff. 3 „Steuerbarkeit der Gewinne aus Geldspielen“) sind ab der Steuerperiode 2019 grundsätzlich verrechnungssteuerpflichtig. Als massgebender Gewinn für die Einkommenssteuer gilt diesfalls der für den Verrechnungssteuerabzug verwendete Ausgangswert. Bei Anwendung des Meldeverfahrens gilt grundsätzlich der Wert des Naturalgewinns, welcher der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom Veranstalter gemeldet worden ist. Dieser Ratgeber bietet übrigens keine Rechtsberatung und nimmt die offiziellen Angaben des schweizerischen Kantons Bern zur Grundlage. Sämtliche Gewinne aus Glücksspielen bei stationären Casinos – also wo sich der Gambler direkt vor Ort befinden muss – sind steuerfrei. Demnach sind das Gewinne aus Slots, Roulette, Baccarat, Blackjack und Poker und vielen anderen Glücksspielen, die in einem stationären Casino angeboten werden.
Die Woche im Überblick: Top-News aus der Glücksspiel-Branche
1 und 2 VStG gelesen sind grundsätzlich gesagt nur diejenigen Gewinne mittels Verrechnungssteuer steuerbar, welche ebenfalls unter der Einkommenssteuer besteuert werden. Gewinner und Gewinnerinnen von Geldspielen haben doppelten Grund zum Jubeln. Januar 2019 wurden die Steuerregeln für Geldspielgewinne abgeändert. Es ist wahrscheinlich, dass Sie Steuern auf die Zinsen Ihres Lotteriegewinnes zahlen müssen. Bei der Anlage Ihres Geldes müssen Sie die Steuerpflichten Ihres Landes berücksichtigen. Suchen Sie auch in diesem Fall den Rat eines Finanzexperten, um ihren Gewinn steuergünstig anzulegen.
Von der neuen Gesetzeslage sollen in Zukunft vor allem staatliche Angebote von Online Glücksspiel profitieren. In Deutschland spielt das OASIS-System eine zentrale Rolle im Bereich des Spielerschutzes. Es ermöglicht Spielern, sich bundesweit sperren zu lassen oder gesperrt zu werden, wenn auffälliges Spielverhalten vorliegt. Ein wesentlicher Aspekt der Glücksspielgesetze sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland ist der Spielerschutz. Beide Länder legen großen Wert darauf, Risiken wie Spielsucht zu minimieren und Spieler vor unverantwortlichem Spielverhalten zu schützen. Da man reguläre Gewinne nicht versteuern muss, ist es auch nicht notwendig, dem Finanzamt irgendwann Bescheid zu geben.
Jedoch sollte man beachten, dass man dem Amt auf Anfrage mitteilen muss, wie man zu seinem Reichtum kommt. Das muss dann auch mit Kontoauszügen oder Quittungen bei großen Gewinnen nachgewiesen werden. Nein, wenn es sich um normale Gewinne handelt, fällt keine Glücksspielsteuer in Deutschland an. Was muss man nun als deutscher Spielerin der Schweiz unterwegs ist und im Online Casino gewinnt? Bei der Schweiz die Gewinnsteuern angeben oder einfach nachhause gehen und nichts sagen? Dem Gesetz zufolge muss auf Online Casino Gewinne dann der Schweizer Steuersatz anwenden, wenn der Gewinner auch in der Schweiz wohnhaft ist.
Eine Ungleichbehandlung sah das damals geltende Geldspielgesetz betreffend die Besteuerung von Geldgewinnen vor. Gewinne aus Spielbanken waren steuerfrei, währenddessen Gewinne aus Sportwetten und Lotterien vollumfänglich besteuert werden mussten. Nach dem Entwurf des Bundesrates sollten fortan alle Geldgewinne gänzlich steuerfrei sein. Argumentativ untermauerte der Bundesrat dies mit der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Geldspielangebots. Solche steuerbaren Geld- und Naturalgewinne unterliegen zudem neu der Verrechnungssteuer (vgl. Ziff. 5). Sobald ein einzelner Gewinn die Steuerfreigrenze übersteigt, ist der gesamte Gewinn steuerbar.
Steuerfreie Gewinne aus der Schweiz
Gewinne aus Adventskalender-Verlosungen, wie man sie häufig zur Weihnachtszeit auf Social Media findet, sind ebenfalls steuerfrei, wenn sie auf Glück basieren. Das bedeutet, dass eine Verlosung oder eine Zufallsauswahl alleiniger Entscheidungsfaktor für den Gewinn ist. Ob in den anderen beiden Ländern künftig neue Gesetze denkbar sind, bleibt abzuwarten. Immerhin entgehen dem Fiskus durch die Steuerfreiheit horrende Einnahmen, wenn die Anzahl der Gewinner aufgrund steigender Spielerzahlen zunimmt. Daran müssen sich die Kantone halten und haben ihre Steuergesetze entsprechend per 1.
News-Autorin, spezialisiert auf internationale Glücksspiel-Gesetzgebung, Casinos und Sportwetten. Kleinlotterien benötigen in der Regel eine kantonale Bewilligung. Sie dürfen weder interkantonal noch automatisiert durchgeführt werden. Wie soll man reagieren, wenn eine ausländische Lotteriegesellschaft mit einem Angebot lockt?
In der Schweiz ist das Glücksspiel durch das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) geregelt, welches 2019 in Kraft trat. Das Gesetz unterscheidet zwischen Glücksspielen in Casinos, Lotterien und Sportwetten sowie sogenannten Geschicklichkeitsspielen. Es müssen alle Schweizer Online Casinos eine Lizenz aus der Schweiz vorweisen können, um ihre Dienste anbieten zu dürfen, was insbesondere für Online-Casinos eine strenge Kontrolle bedeutet. Der Markt ist in der Schweiz jedoch stark reguliert, um Verbraucher zu schützen und den Schwarzmarkt zu minimieren. Die rechtliche Situation von Glücksspielen stiftet oft Verwirrung, was auch an der lange uneinheitlichen Regelung in Deutschland lag. Seit 2021 gibt es eine klarere Richtlinie, ähnlich wie in der Schweiz.
Gewinnen Sie regelmäßig und bestreiten mit dem Geld Ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise, gilt das nicht mehr als Gewinn, sondern als Einnahme. Was versteht man eigentlich unter Online Glücksspiel in 2022? In die Kategorie Glücksspiel fallen definitiv Lotto, Tisch- und Automatenspiele. Diese Definition ist wichtig, um zu wissen, ob im Falle eines Gewinns Steuern gezahlt werden müssen oder nicht. Für das Finanzamt ist klar, dass alle Spielgewinne, bei denen es ausschließlich um Glück oder Zufall geht, steuerfrei sind.
Dabei wird zwischen unterschiedlichen Arten von Glücksspielen unterschieden. Bei Unklarheiten im Bereich der Besteuerung von Glücksspielen stehen Ihnen unsere Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für Steuerrecht gerne zur Verfügung. Daneben gilt es zu beachten, dass auch E-Sports, je nach Spiel in den Bereich der Geschicklichkeitsspiele fallen kann.
Bei nicht unter das BGS fallenden Verkaufsförderungsspielen, also insbesondere im Falle einer ausschliesslichen Gratisteilnahme, gilt das Vorstehende indes nicht. Solche Gewinne fallen unter die Einkommensgeneralklausel (ohne Freibetrag bzw. -grenze und, bei Gratisteilnahme, ohne Abzug von Einsatzkosten). Für die Erhebung der Verrechnungssteuer fehlt in einem solchen Fall aber eine gesetzliche Grundlage. Als Kleinspiele gelten Lotterien, Sportwetten und Pokerturniere mit einer begrenzten Teilnehmerzahl, die weder automatisiert noch interkantonal oder online durchgeführt werden. Gewinne aus Kleinspielen sind vollumfänglich von der Steuer befreit, Abzüge sind entsprechend nicht möglich. Unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen aber nur Glücksspiele, die bei einem Veranstalter angeboten werden, der in Deutschland oder einem anderen EU-Land steuerpflichtig sind.







